Berechnungen

Energetische Bewertung von Gebäuden
Eine energetische Bewertung von Gebäuden ist eine Analyse des Energieverbrauchs und der Energieeffizienz eines Gebäudes. Ziel ist es, die Energieeffizienz eines Gebäudes zu bewerten und mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz aufzuzeigen.
Eine energetische Bewertung kann durch eine vom BAFA , mit 80% geförderten Energieberatung, erfolgen. Dabei werden alle energetisch wichtigen Bereiche, wie z.B. die Gebäudehülle, die Heizungsanlage, die Beleuchtung und die Lüftung, untersucht.
Die Ergebnisse der energetischen Bewertung werden in einem Energieberatungsbericht oder iSFP zusammengefasst.
DIN V 18599
-Die DIN V 18599 ist eine Norm für die energetische Bewertung von Gebäuden. Sie legt Anforderungen und Verfahren fest, um den Gesamtenergiebedarf von Gebäuden zu berechnen und zu bewerten. Sie ermöglicht eine systematische und einheitliche Bewertung der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden, die als Grundlage für die Planung und Umsetzung von Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Senkung der CO2-Emissionen dienen kann. Die Norm bezieht sich auf verschiedene Aspekte der Gebäude-Energieeffizienz, wie z.B. den baulichen Wärmeschutz, die Heizungsanlage, die Warmwasserbereitung und die Beleuchtung. Die DIN V 18599 ist auch für die Erstellung von Energieausweisen für Gebäude relevant, da sie die grundlegenden Anforderungen für die Energiebedarfsberechnung und die Ausweis-Erstellung festlegt.
Zusammenfassend dient die DIN V 18599 als Grundlage für bedarfsorientierte Nachweise für Wohn- und Nichtwohngebäude gemäß dem Gebäudeenergiegesetz (GEG).
Heizlast-berechnung
Die Berechnung der Heizlast ermöglicht es, die optimale Größe und Leistung der Heizungsanlage zu bestimmen, um eine effiziente und wirtschaftliche Gebäudebeheizung zu gewährleisten. Eine überdimensionierte Heizungsanlage führt zu unnötig hohen Kosten, während eine unterdimensionierte Anlage die gewünschte Raumtemperatur nicht aufrechterhalten kann und somit zu Komfortproblemen führen kann.
Wärmebrücken-berechnung
Die Wärmebrückenberechnung ist ein wichtiges Instrument in der Energieeffizienzbewertung von Gebäuden, da sie dazu beiträgt, den Wärmeverlust durch Wärmebrücken zu reduzieren und damit den Energiebedarf zu senken.
Bei der detaillierten Wärmebrückenberechnung handelt es sich um eine Planungsleistung durch die Bauschäden verhindert und Baukosten eingespart werden. Nicht selten kann ein höherer KfW-Effizienzhausstandard erreicht oder auf aufwändige Kompensationsmaßnahmen verzichtet werden. Der Wärmebrückennachweis entscheidet durch den verminderten Wärmebrückenzuschlag über das Gelingen eines gewünschten KfW Effizienzhausstandards.

Wussten Sie schon, dass nur die Wenigsten daran denken, ihre Heizung zu optimieren, obwohl eine gut eingestellte Heizung bares Geld sparen kann?

Hydraulischer Abgleich
Ein hydraulischer Abgleich ist ein Verfahren zur Einstellung der Heizungsanlage in einem Gebäude, um den optimalen Durchfluss von Heizwasser in den Heizkörpern zu gewährleisten und damit eine gleichmäßige Wärmeverteilung in allen Räumen zu erreichen.
Bei einem hydraulischen Abgleich werden die Heizkörper so eingestellt, dass in jedem Raum die richtige Menge an Heizwasser durchfließt, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen. Hierzu werden die Druckverluste in den Rohrleitungen und Heizkörpern berechnet, um anschließend entsprechende Einstellungen am Heizkörperventil vornehmen zu können.
Ein hydraulischer Abgleich ist wichtig, um die Heizleistung der Anlage zu optimieren und damit Energie und Kosten zu sparen. Eine ungleichmäßige Wärmeverteilung kann zu Komfortproblemen führen und ist insbesondere bei modernen Heizungsanlagen, wie beispielsweise Wärmepumpen oder Brennwertkesseln, wichtig, um die hohe Effizienz dieser Anlagen auszuschöpfen.
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